Wenn alles von einer technischen Antwort abhängt.

Ich liefere sie. Unabhängig, physikbasiert und nachrechenbar.

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Dr. Gerald Sammer Dr. Gerald Sammer Technischer Sachverständiger für Elektrofahrzeuge und Batteriespeicher

Wann Sie mich rufen

In drei Situationen werde ich hinzugezogen. Die Leistung ist dieselbe: eine unabhängige technische Beurteilung, wenn die Standardantwort nicht genügt.

Vor einer Entscheidung

Sind die technischen Annahmen belastbar?

Unabhängige Plausibilisierung und technische Zweitmeinung vor Investition, Kauf oder Freigabe.

Bei einem Problem

Was ist technisch tatsächlich passiert?

Systematische Ursachenanalyse aus Betriebsdaten, Engineering und physikbasierter Simulation.

Bei einem Streit

Welche Erklärung hält der Prüfung stand?

Nachvollziehbare technische Argumentation für Privatgutachten, Verhandlung und Verfahren.

Für wen ich arbeite

Rechtsanwaltskanzleien
Technische Streitfälle brauchen eine unabhängige Fachbewertung.
Kfz-Sachverständige und Schadenregulierer
Der Schadenprozess ist ihr Feld, die technische Tiefe bei Hochvoltbatterie, Batteriemanagement und Systemsimulation steuere ich bei.
Versicherer und ihre Dienstleister
Müssen Ursache, Schadensumfang und technische Notwendigkeit beurteilen.
Händler und Werkstattgruppen
Einzelfälle bei Gewährleistung, Batterietausch oder strittigem technischem Verhalten.
Betreiber und Eigentümer von Speichern
Hoher wirtschaftlicher Wert je Anlage, dazu Performance- und Garantiefragen.
Investoren und Finanzierer
Technische Annahmen entscheiden über die Wirtschaftlichkeit.

Was mich unterscheidet

Auswertungen liefert heute jede Software. Ich prüfe die Annahmen, auf denen sie stehen.

Im Streitfall rechnet der Hersteller vor, dass zu hart gefahren wurde, der Betreiber, dass die Zellen schwach sind. Vor einer Investition liefert der Anbieter die Degradationskurve, die seine eigene Anlage rechtfertigt. Falsch rechnet dabei niemand. Entschieden wird über die Annahmen.

Ich lege sie offen und prüfe sie gegen ein physikbasiertes Modell, unabhängig von allen Beteiligten. Das Ergebnis vertrete ich auch dann, wenn es jemand angreift.

Batteriemodul mit den Einflussgrößen Temperatur, Laden, Alterung und Zeit
  • Unabhängig von Hersteller, Integrator und Werkzeuganbieter
  • Systemverständnis für Fahrzeug, Batterie, BMS, Software und Energiesysteme
  • Physikbasiertes Modell, von der 1D-Systemsimulation bis zur Mehrkörpersimulation, offengelegt statt Blackbox
  • Belastbar unter Nachprüfung, als klare Aussage formuliert und vertreten

Ist Ihr Fall dabei?

Konkrete Fragen aus der Praxis.

Elektrofahrzeuge

Ein Fahrzeug leistet nach einem Software-Update weniger als davor. Liegt es am Update oder an der Batterie?
Was ich prüfe
Ob die Veränderung durch Batterie, Temperatur und Nutzung erklärbar ist. Dafür kalibriere ich ein Modell an den Daten vor dem Update und rechne damit den Zeitraum danach nach.
Welche Daten ich brauche
Lade- und Fahrdaten aus beiden Zeiträumen mit Temperatur und Ladezustand, dazu die Softwarestände mit ihren Zeitpunkten.
Was Sie bekommen
Den Anteil der Veränderung, den Batterie, Temperatur und Nutzung erklären, und den Anteil, der ohne Offenlegung des Updates unerklärt bleibt.
Ein Fahrzeug hält die zugesagten Werte nicht. Liegt es am Fahrzeug, an der Nutzung oder an den Bedingungen?
Was ich prüfe
Die Zerlegung der Abweichung in Temperatur, Nebenverbraucher, Fahrprofil, Ladeverhalten und Bauteilzustand.
Welche Daten ich brauche
Lade- und Fahrhistorie, Klimadaten des Einsatzgebiets, die Herstellerangabe und ihre Prüfbedingungen. Bei Fahrzeugen nach Euro 7 der zertifizierte Energiewert und sein Verlauf.
Was Sie bekommen
Den quantifizierten Anteil je Ursache und eine Aussage, ob die Abweichung durch die Nutzung erklärt ist. Dazu die Beurteilung, ob der vom Fahrzeug angezeigte Zustandswert zur Beanspruchung passt.
Ein Fahrzeug drosselt sich im Betrieb selbst. Ist das so ausgelegt oder ein Fehler?
Was ich prüfe
Den Zusammenhang zwischen Temperatur, Last, Ladezustand und den Eingriffen der Steuerung.
Welche Daten ich brauche
Betriebs- und Ereignisdaten, Fehlerspeicher, Softwarestände mit ihren Zeitpunkten.
Was Sie bekommen
Die Zuordnung, ob das Verhalten so ausgelegt, fehlerhaft parametriert oder ein Bauteilfehler ist.
Hersteller und Kunde erklären denselben Sachverhalt unterschiedlich. Welche Erklärung ist physikalisch plausibel?
Was ich prüfe
Beide Erklärungen gegen dasselbe physikbasierte Modell und dieselben Betriebsdaten.
Welche Daten ich brauche
Die Darstellungen beider Seiten, Mess- und Diagnosedaten, technische Unterlagen.
Was Sie bekommen
Eine begründete Aussage, welche Erklärung die Daten trägt und welche nicht.

Batteriespeicher

Ein Speicher erreicht die zugesagte Kapazität oder Effizienz nicht. Liegt es an Batterie, Betrieb, Auslegung oder Spezifikation?
Was ich prüfe
Die Trennung zwischen Zellalterung, Betriebsführung, Systemauslegung und dem, was vertraglich zugesagt war.
Welche Daten ich brauche
Betriebsdaten aus dem Energiemanagement, Lade- und Entladezyklen, Temperaturverläufe, Garantiebedingungen.
Was Sie bekommen
Die Zuordnung der Abweichung zu ihren Ursachen und eine Bewertung der Garantielage.
Sind die Lebensdauer- und Performanceannahmen des Anbieters technisch realistisch?
Was ich prüfe
Degradations-, Durchsatz- und Wirkungsgradannahmen gegen ein eigenes Modell, gerechnet über die geplante Fahrweise.
Welche Daten ich brauche
Auslegung, Betriebskonzept, Herstellerzusagen, geplante Fahrweise.
Was Sie bekommen
Eine Zweitmeinung zu den Annahmen, an denen die Wirtschaftlichkeitsrechnung hängt.
Eine Anlage ist ausgefallen oder hat abgeschaltet. Was hat das ausgelöst?
Was ich prüfe
Zustand und Beanspruchung vor dem Ereignis, den zeitlichen Ablauf der Messgrößen und die Reaktion der Schutzfunktionen.
Welche Daten ich brauche
Hochaufgelöste Betriebsdaten vor dem Ereignis, Ereignis- und Fehlerspeicher, Auslegungs- und Schutzkonzept.
Was Sie bekommen
Eine begründete Aussage zum auslösenden Vorgang und dazu, ob die Schutzfunktionen wie ausgelegt gewirkt haben.
Der Hersteller hält die Betriebsdaten und legt seine eigene Auswertung vor. Trägt sie?
Was ich prüfe
Die vorgelegte Auswertung gegen ein eigenes Modell, dazu die Definitionen im Vertrag und die Bedingungen, unter denen gemessen wurde.
Welche Daten ich brauche
Die vorgelegte Auswertung, die herausgegebenen Rohdaten, Vertrags- und Garantiebedingungen.
Was Sie bekommen
Eine Aussage, ob die Auswertung trägt, und die Benennung der Daten, die Sie für eine belastbare Antwort noch anfordern müssen.

Ein Fall, Schritt für Schritt

Wie aus einem gemessenen Verlust eine begründete Aussage wird.

Der Fall

41 Prozent weniger Reichweite als im Datenblatt

22 elektrische Transporter in einer Zustellflotte in Norddeutschland. Seit dem zweiten Winter berichten die Fahrer über stark sinkende Reichweite. Der Betreiber vermutet einen Batterieschaden, die Leasinggesellschaft hält die Nutzung für die Ursache.

-41% Reichweite gemessen gegen WLTP im dritten Winter

Normale Alterung oder ein Mangel?

Schritt 1: Datenanalyse

Ladehistorie und Nutzungsmuster auswerten

OBD-Daten und Ladeprotokolle zeigen: Die Flotte lädt überwiegend per DC-Schnelllader. Durchschnittlich 1,2 Schnellladungen pro Tag, häufig bei SOC <15%.

DC >100kW
73%
AC
20%
AC <11kW
7%
Ladeverhalten ist extrem belastend für die Zellchemie.
Schritt 2: Simulation

Temperatur × Ladeverhalten × Alterung modellieren

Das Alterungsmodell ist an Zellchemie und Fahrzeugtyp parametriert, nicht an dieser Flotte. Es erhält von ihr allein die Randbedingungen, also Nutzungsprofil, Ladeverhalten und Klimadaten aus Hamburg, und sagt daraus voraus, welche Kapazität diese Fahrzeuge unter diesem Einsatz haben müssten. Erst danach rekonstruiere ich aus den Ladeprotokollen die tatsächliche Kapazität, geladene Energie gegen SoC-Hub, unabhängig vom Schätzwert des Batteriemanagements.

100% 95% 90% 85% 0 1 Jahr 2 Jahre 3 J. Erwartung aus dem Modell Messung aus Ladeprotokollen
Das Modell kannte die gemessene Kapazität nicht und trifft sie über drei Jahre auf unter 3% genau.
Schritt 3: Ursachenzerlegung

Was verursacht die 41%? Eine Zerlegung.

Simulation ermöglicht die isolierte Analyse jedes einzelnen Faktors.

Temperatur (-8°C)
-19%
HVAC-Last
-11%
Degradation
-7%
Fahrprofil
-4%
Kein Batteriedefekt. 7 Prozent Degradation nach drei Jahren liegen im erwarteten Bereich. Der Großteil des Verlusts kommt von Temperatur und Heizung und ist reversibel.
Ergebnis

Faktenbasierte Klärung statt Spekulation

Der Flottenbetreiber erhält einen belastbaren Bericht mit reproduzierbarer Simulation. Die Leasinggesellschaft akzeptiert das Ergebnis. Ein teurer Rechtsstreit wird vermieden.

3 Wochen Projektdauer
0 Fahrzeuge mit echtem Defekt

So arbeite ich. Haben Sie einen ähnlichen Fall?

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Methode

Ein Zustandswert wie der State of Health beschreibt einen Zeitpunkt. Ich beurteile daraus, was ein Fahrzeug oder ein Speicher im realen Einsatz über die Lebensdauer leistet.

  • Physikbasierte Simulation, kalibriert an Mess-, Test- und Felddaten
  • Nutzungsprofil, Temperatur, Lastzustände und Ladehistorie als Eingangsgrößen
  • Abweichungen in ihre Ursachen zerlegt, jeder Anteil einzeln beziffert
  • Reproduzierbar, nachvollziehbar und im Streitfall verteidigbar
Simulationsbasierte Methodik, Fahrzeug- und Datenanalyse

Umgebung oder Bauteil?

Reichweitenfälle werden danach entschieden, ob eine Abweichung durch die Umgebung erklärbar ist oder auf den Zustand der Batterie zurückgeht. Bewegen Sie Temperatur und Batteriealter getrennt voneinander. Dieselbe Trennung leiste ich in jedem Gutachten.

508 km
Simuliertes Elektrofahrzeug mit sichtbarem Batteriepaket
SOH: 98%

Über mich

Ich habe simotive.ai gegründet, um technisch strittige Fälle unabhängig zu klären. Meine Arbeit beginnt dort, wo Messung und Diagnose keine eindeutige Antwort mehr geben.

Berufserfahrung
27 Jahre bei der AVL List GmbH, über 20 davon in leitender Funktion, zuletzt verantwortlich für den Geschäftsbereich Electrified Powertrain. Bis 2026 daneben 15 Jahre im technischen Steuerkreis von ASAM, dem Standardisierungsgremium der Automobilindustrie.
Ausbildung
Dipl.-Ing. für Telematik, TU Graz, mit einer Diplomarbeit zu künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen. Dr. techn. in Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau mit der Dissertation „Success Factors for Automotive Testing". Vertiefende Ausbildung in Batteriesysteme und Elektrofahrzeuge, TH Ingolstadt 2022.
Fachgebiete
Batterie, Batteriemanagement, Fahrzeugsoftware, elektrifizierter Antriebsstrang und stationäre Speichersysteme.
Vorträge
Regelmäßig auf internationalen Fachkonferenzen.

Dr. Gerald Sammer
Gründer und Inhaber, simotive.ai

Dr. Gerald Sammer, Gründer und Inhaber von simotive.ai

Warum jetzt

  • 29. November 2026. Euro 7 macht die Batteriehaltbarkeit zum Teil der Typgenehmigung. Neue Pkw-Typen müssen nach fünf Jahren oder 100.000 km noch 80 Prozent der zertifizierten Energie liefern, nach acht Jahren oder 160.000 km noch 72 Prozent.
  • 9. Dezember 2026. Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie zählt Software als Produkt, bringt Offenlegungspflichten und erleichtert Geschädigten den Nachweis. Fälle werden verhandelbar, die bisher an der Beweislage gescheitert sind.
  • 18. Februar 2027. Elektrofahrzeug- und Industriebatterien über 2 kWh brauchen einen digitalen Batteriepass mit Lebensdauer- und Zustandskennzahlen. Was dort steht, muss stimmen.
  • Großspeicher. In Deutschland waren Ende März 2026 bereits 489 Großspeicher ab 1 MWh registriert. Im ersten Quartal 2026 übertraf ihr Zubau erstmals den der Heimspeicher. In Österreich bestanden die rund 3,2 GWh Mitte 2026 noch überwiegend aus Einheiten unter 50 kWh. Die Garantiefälle kommen erst.

Kontakt

Sie stehen vor einer Entscheidung mit hohem Risiko, vor einem ungeklärten Schaden oder vor einem technischen Streitfall? Im Erstgespräch klären wir, ob eine unabhängige technische Analyse weiterhilft.

gerald.sammer@simotive.ai

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